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Theodizee -  Der Fels des Atheismus?
Zum Problem der Rechtfertigung Gottes angesichts des Leidens der Menschen
Materialien - Aufgaben
Wie kann Gott das zulassen ?
Unser Leben zeigt vielerlei Leiden: Naturkatastrophen, Krieg, Verbrechen, Krankheiten. Warum hat Gott eine Welt erschaffen, in der es Leid und Schmerz gibt? Hätte Gott nicht eine bessere erschaffen können?

Das Theodizee-Problem gründet sich in dem erfahrenen Widerspruch zwischen dem Glauben an Gott und dem Sinn-Verlust, der mit dem Leiden verbunden ist. Wie kann ein allmächtiger und gütiger Gott die Übel und das Böse in der Welt zulassen, warum müssen wir leiden?
Wenn es keinen Gott gibt, woher kommt dann das Gute? Wenn es aber einen Gott gibt, woher kommt dann das Böse? Diese Frage hat Menschen aller Zeiten bewegt... (zum Theodizeebegriff)

Bereits der griechische Philosoph Epikur (341-270 v. Chr.) hat das Problem auf den Punkt gebracht:

Der Philosoph und Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) versuchte dagen, das Böse, den freien Willen des Menschen und die Rechtfertigung der Schöpfung Gottes in Einklang zu bringen. Bei ihm gilt Gott als vollkommen weise, mächtig und gut, der die beste aller möglichen Welten geschaffen habe.
Die Bibel beschäftigt sich im Buch Hiob mit dieser Fragestellung.

Können uns diese Antworten zufriedenstellen?
Warum hat Gott, wenn er der Schöpfer ist, keine bessere Welt geschaffen?
Ist das Theodizeeproblem nicht ein entscheidendes Argument für den Atheismus?
 

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