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Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod
- Der Organspendeausweis -

Wer hat schon einen Organspendeausweis ?
 
"...es ist doch ein schönes Gefühl, dass man Irgendjemanden etwas Gutes tut, und vielleicht erkennt man das dann, auch nach dem Tod, wo immer man dann ist.
Ich persönlich würde mir jetzt jedoch keinen Organspendeausweis anschaffen, weil ich in der Beziehung sehr abergläubisch bin und einfach glaube, dass wenn ich mich jetzt schon mit dem Tod befasse, dieser dann auch schneller vor der Tür steht...."
 
(Ein Schüler , Jg.12)

 
Die Zurückhaltung durch eine eigenhändige Erklärung  nach dem Tod  Organe zur Hilfe und Rettung Kranker zur Verfügung zu stellen, wurzelt in einer großen Scheu vor dem eigenen Tod, im unangenehmen Gefühl, sich mit Tod und Sterben auseinandersetzen. Der Tod wird meist tabuisiert oder einfach verdrängt.

Auch Ängste, zu schnell für tot erklärt zu werden oder zum Objekt des gewinnbringendem Organhandels zu werden, lassen manche Menschen zögern einen Organspendeausweis anzuschaffen.

Umgekehrt stellt sich natürlich die Frage, würde ich selbst auf Spenderorgane zurückgreifen bzw. ist es nicht ein Akt christlicher Nächstenliebe und humaner Verantwortung Organe für den Todesfall zur Verfügung zu stellen (und dies auch schon zu Lebzeiten zu dokumentieren)?


 

 
 

 


 

Warum hast du einen / keinen Organspendeausweis ?
Gibt es Organe, die du dir auf keinen Fall entnehmen lassen würdest?

 
 

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